USA: Weniger Alkohol durch legales Cannabis

Daten aus zehn Jahren, die einer Umfrage unter US-amerikanischen College Studenten mit 1,1 Millionen Teilnehmern entnommen wurden, zeigen, dass minderjährige Studenten seltener Alkohol trinken, wenn Cannabis für Freizeitzwecke legal ist. Das geht aus einer neuen Studie hervor.


Forscher haben bereits Trends eines erhöhten Cannabiskonsums bei College Studenten nach der Legalisierung festgestellt, heißt es in einem Bericht. Diese neue Studie legt jedoch nahe, dass die Studenten Cannabis anstelle von Alkohol konsumieren. Infolgedessen komme es weniger zu Alkoholexzessen.

Studenten konsumieren Cannabis statt Alkohol

In der Studie untersuchten die Forscher die Trends beim Alkohol-, Nikotin-, Opiat- und sonstigem Drogenkonsum von Studenten nach der Legalisierung von Cannabis für Freizeitzwecke. Anhand der Daten aus Umfragen unter den Universitätsstudenten von 2008 bis 2018 wollten die Forscher untersuchen, wie sich die Legalisierung von Cannabis auf andere Trends des Substanzkonsums auswirkt.

Die Studie zeigt, wie legales Cannabis für Freizeitzwecke mit verminderten Alkoholexzessen bei Universitätsstudenten zusammenhängt, die alt genug sind, um legal Alkohol zu konsumieren. Nachdem verschiedene US-Staaten das Freizeitcannabis legalisiert hatten, beobachteten die Forscher einen Rückgang des Alkoholkonsums am College um durchschnittlich 6 Prozent.

Die Doktorandin der Oregon State University Zoe Alley erklärte, dass der Rückgang auf die größere Verfügbarkeit von Cannabis nach der Legalisierung zurückzuführen sei.

„Wenn das gesetzliche Mindestalter für den Alkoholkonsum erreicht wird, verwenden plötzlich viele Menschen mehr Alkohol, da dieser jetzt verfügbarer ist. Im Gegensatz dazu kann die Legalisierung von Cannabis verhindern, dass Schüler, die 21 Jahre alt sind, Cannabis je nach Verfügbarkeit durch Alkohol ersetzen“, so Alley.

Die Daten stützen die Hypothese von Alley. In Oregon zum Beispiel, wo Cannabis und Alkohol ungefähr gleichermaßen erhältlich sind, wenden sich weniger Menschen Alkohol zu. Infolgedessen scheint es weniger Alkoholmissbrauch zu geben.

Veränderung des Substanzgebrauchs nach Cannabis-Legalisierung

Experten gehen davon aus, dass legalisiertes Freizeitcannabis die Substanzkonsumtrends sowohl in den USA als auch in Kanada verändern wird. In Kanada ist das gesetzliche Mindestalter für Alkohol und Cannabis in vielen Provinzen niedriger als in den USA. Aufgrund des Mangels an Einzelhandelsgeschäften und Produktengpässen in Kanada ist Cannabis jedoch zumindest bislang weniger verfügbar als Alkohol. Eine Ausweitung der Verfügbarkeit könnte jedoch auch in Kanada zu einer Reduzierung der Alkoholexzesse führen. Und das könnte ein großer Gewinn für die öffentliche Gesundheit sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Aussage der Forscher ist jedoch irritierend. Denn erst vor wenigen Wochen hieß es, dass Kanada mit einem Cannabis-Überschuss zu kämpfen habe (Leafly.de berichtete).

Risiken des Alkohol- und Cannabiskonsums

Viele Experten erkennen an, dass die Schäden und Risiken des Alkoholkonsums die Risiken des Cannabiskonsums überwiegen. Von Krebs über Lebererkrankungen bis hin zu sexuellen Übergriffen, Trunkenheit am Steuer und tödlichen Alkoholvergiftungen (Probleme, die den College-Campus plagen) ist Alkohol das größte Risiko für die Gesundheit und die öffentliche Sicherheit, heißt es weiter.

Die genaue Beziehung zwischen legalem Freizeitcannabis und anderem Substanzgebrauch steht jedoch noch zur Debatte. Einige Studien haben gezeigt, dass der legale Freizeitkonsum von Cannabis den Alkoholkonsum in einigen Bevölkerungsgruppen erhöht. Während andere einen Rückgang oder gar keinen Zusammenhang zwischen Legalisierung und Alkoholkonsum aufweisen.

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Cannabinoide waren ausschlaggebend (und namensgebend) für die Entdeckung des Endocannabionoid-System (Abk. für ​endogenes Cannabinoid-System​) sowie die Cannabinoid Rezeptoren CB1 und CB2 im menschlichen Nervensystem.

CB1 und CB2 Rezeptoren finden sich in folgenden Organen und körpereigenen Systemen.

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